
Diese Reise startete ich in Chicago, wo ich ein paar Tage
bei meiner Cousine verbrachte. Natürlich fuhr ich wieder in
den 103. Stock des Sears Towers um den Überblick über die
Stadt zu geniessen. Im Grant Park besuchte ich das Sommerfest mit
diversen Restaurants und Imbissständen.
Anschliessend fuhr ich mit meinem Cousin nach Milwaukee, um ein
paar Tage bei ihm und seiner Frau zu verbringen. Mit einem
Inlandflug von Milwaukee nach Miami erreichte ich mein
nächstes Ziel. Nach einer ausgiebigen Besichtigung von Miami
und Miami-Beach, fuhr ich mit einem Mietauto nach Orlando. Dort
besuchte ich das Disney Word. Am eindrücklichsten war das
EPCOT Center, wo einem verschiedene Sachen aus der
Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft der Technik erzählt
und aufgezeigt wurde.
Meine nächste Station war das Kennedy Space Center auf
Cape Cannaveral. Da ein Space Shuttle zum Start bereit stand,
machete ich eine Informationsrundfahrt, mit der Hoffnung nahe an
das Shuttle heran zu kommen. (Ich kannte ja die Tour von meiner
ersten Reise). Aber der Tourbus bog nach einem Halt vorher ab, so
dass ich das Shuttle nur von weitem sah.
Also wartete ich in der Nähe in einem Motel am Strand auf den
Start. Es war herrlich, den Tag hindurch am Strand liegen und im
Meer schwimmen, am Abend auf Entdeckungsreise durch diverse
Restaurants ziehen. Da der Start verschoben wurde und mein Heimflug
(Miami - Zürich) immer näher rückte, fuhr ich der
Küste entlang Richtung Miami weiter.
Als der nächste Starttermin bekannt gegeben wurde, war ich
schon zuweit südlich um wieder zum Cape zu fahren. Darum
schaute ich den Start im Fernsehen und als der Shuttle hoch genug
war, ging ich an den Strand um ihn so zu sehen. Das klappte
wunderbar, das Shuttle flog mit einer Flamme aus den Triebwerken
und einem riesen weissen Rauchschweif dem Weltall entgegen. Ein
amerikanisches Ehepaar hatte ein Radio an den Strand mitgenommen,
so dass wir den Kommentar des Sprechers und den Funkverkehr
zwischen Shuttle und Kontrollcenter hören konnten.
Leider war meine Ferienzeit um, und ich musste in Miami, nach einer
letzten Shopping-Tour, den Flieger nach Zürich nehmen.
Aber ich komme auf jedenfall wieder!